Bevor Sie mit den Arbeiten beginnen, sollten Sie den alten, oftmals vergrauten oder brüchigen Silikonfugenstrang vollständig entfernen. Dafür eignet sich am besten ein scharfes Cuttermesser oder ein Fugenkratzer, mit dem Sie die Silikonnaht sowohl an der Fliesenkante als auch an der Badewannenoberfläche sauber durchtrennen. Ziehen Sie anschließend das alte Material in einem Stück ab und entfernen Sie auch alle Rückstände gründlich, denn nur auf einem absolut sauberen und trockenen Untergrund haftet das neue Dichtmittel dauerhaft. Reinigen Sie die Fuge danach mit einem Entfetter oder etwas Spiritus, um Fettrückstände von Seifenresten und Pflegeprodukten zu beseitigen. Lassen Sie die Stelle gut trocknen, idealerweise über mehrere Stunden, und prüfen Sie mit einem trockenen Tuch, ob wirklich keine Feuchtigkeit mehr vorhanden ist. Nur wenn Sie diese Vorbereitung sorgfältig ausführen, haben Sie eine realistische Chance, den Übergang langfristig dicht zu bekommen und ein erneutes Stockern der Fliese zu verhindern.
Im nächsten Schritt geht es um das präzise Auftragen der neuen Silikonfuge, wobei Sie die Badewanne vorher mit Wasser füllen sollten, da sich die Wanne durch das Gewicht leicht absenkt. Dies ist ein entscheidender Punkt, denn wenn Sie die Fuge bei leerer Wanne ziehen, kann die spätere Belastung den frischen Strang aufreißen. Nachdem Sie das Massageöl oder einen speziellen Silikonglätter bereitgelegt haben, setzen Sie die Kartuschenpistole mit der abgeschrägten Düse an und führen Sie die Silikonspitze in einem gleichmäßigen Winkel von etwa 45 Grad entlang der Fuge. Drücken Sie den Abzug mit konstantem Druck, sodass eine durchgehende, etwa sechs bis acht Millimeter dicke Raupe entsteht, die sowohl die Fliesenkante als auch den Wannenrand sicher bedeckt. Um eine saubere, glatte Oberfläche zu erzielen, besprühen Sie die frische Naht anschließend leicht mit einer Seifenlösung aus Wasser und Spülmittel und streichen Sie mit dem Glätter oder einem feuchten Finger in einer einzigen Bewegung darüber, wobei Sie überschüssiges Material sofort mit einem Tuch abnehmen. Arbeiten Sie zügig, da das Silikon sonst beginnt anzuziehen, und achten Sie darauf, keine Lufteinschlüsse zu hinterlassen.

Nach dem Glätten sollten Sie die Fuge nun vollständig aushärten lassen, bevor Sie die Wanne wieder benutzen. Je nach Produkt dauert dies mindestens zwölf Stunden, besser sind jedoch 24 Stunden, in denen Sie die Naht weder berühren noch nass werden lassen sollten. https://fitoase.de/ , falls Sie die Ränder damit abgeklebt haben, erst nach dem Glätten ab, und zwar bevor das Silikon härtet, um keine scharfen Kanten zu bekommen. In dieser Zeit können Sie auch noch einmal kontrollieren, ob die Silikonnaht wirklich überall gleichmäßig ist und keine Hohlräume aufweist. Ein guter Zeitpunkt, um sich zu vergewissern, dass Sie den Übergang sauber neu abgedichtet haben, ist nach der Trockenphase: Lassen Sie dann etwas Wasser in die Wanne laufen und beobachten Sie die Fuge von unten oder von der Seite. Wenn alles dicht ist, hilft es, die Naht alle paar Jahre zu erneuern, denn auch das beste Silikon ermüdet mit der Zeit. Denken Sie daran, dass ein sorgfältiges Vorgehen beim Entfernen und Auftragen der Schlüssel ist, um den Bereich zwischen Wanne und Fliese dauerhaft zuverlässig zu versiegeln, und dass Sie mit dieser Methode auch zukünftig verhindern, dass Sie Ihr Bad abdichten müssen, obwohl eine frische Fuge dies bereits zuverlässig erledigt. Letztlich zahlt sich die Geduld aus, wenn Sie die Oberfläche regelmäßig trocken halten und auf Beschädigungen prüfen, denn so bleibt Ihre Naht lange elastisch und dicht.